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Beglaubigung von Dokumenten und Unterschriften

Dokumente (z. B. Ablichtungen, Abschriften oder Ausdrucke) werden nur amtlich beglaubigt, wenn
  • das Original von einer Behörde erstellt wurde oder das Dokument einer Behörde vorgelegt werden soll.
Dokumente dürfen nicht amtlich beglaubigt werden, wenn
  • weder die Urschrift (Original) von einer Behörde erstellt ist noch die Beglaubigung zur Vorlage bei einer Behörde bestimmt ist,
  • die ausschließliche Zuständigkeit einer anderen Behörde gegeben ist (z.B. beglaubigte Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunden - nur vom Standesamt; beglaubigte Auszüge aus dem Liegenschaftskataster - nur vom Katasteramt)
  • die Annahme berechtigt ist, dass der ursprüngliche Inhalt des Dokuments, dessen Ablichtung, Abschrift oder Ausdruck beglaubigt werden soll, geändert worden ist, insbesondere, wenn dieses Dokument Lücken, Durchstreichungen, Einschaltungen, Änderungen, unleserliche Wörter, Zahlen oder Zeichen, Spuren der Beseitigung von Wörtern, Zahlen und Zeichen enthält oder wenn der Zusammenhang eines aus mehreren Blättern bestehenden Schriftstückes aufgehoben ist,
  • anstelle einer amtlichen Beglaubigung eine öffentliche Beglaubigung erforderlich ist (Die öffentliche Beglaubigung obliegt den Notaren und Gerichten und kann nicht durch eine amtliche ersetzt werden.),
  • die Urkunde nicht in deutscher Sprache abgefasst ist und der Antragsteller sich weigert, eine amtliche Übersetzung beizubringen.

Unterschriften
werden ausschließlich amtlich beglaubigt, wenn:
  • das unterschriebene Schriftstück einer Behörde vorgelegt werden soll,
  • die Unterschrift in Gegenwart des Sachbearbeiters geleistet wird.
Unterschriften dürfen nicht amtlich beglaubigt werden, wenn:
  • sie der öffentlichen Beglaubigung bedürfen (z.B. Unterschriftsbeglaubigungen unter Verträgen oder Erklärungen auf dem Gebiet des Familien- und Erbrechts, in Vereins- und Handelsregistersachen u.a.; In diesen Fällen ist ein Notar aufzusuchen.),
  • sie ohne zugehörigen Text (Blankounterschriften) vorgelegt werden,
  • der Inhalt der vorgelegten Schriftstücke offenbar ungesetzlich, wahrheitswidrig, unsittlich oder unleserlich ist oder das Durchlesen verweigert wird,
  • Schriftstücke in einer fremden Sprache abgefasst sind,
  • sie Teil einer eidesstattlichen Versicherung sind.

An wen muss ich mich wenden?

Beglaubigung von Dokumenten:
Das Einwohnermeldeamt ist zuständig für die amtliche Beglaubigung von Dokumenten, die von einer deutschen Behörde ausgestellt worden sind oder deren Abschrift zur Vorlage bei einer deutschen Behörde benötigt werden.

Beglaubigung von Unterschriften:
Das Einwohnermeldeamt ist zuständig für die amtliche Beglaubigung von Unterschriften, wenn das unterzeichnete Schriftstück zur Vorlage bei einer deutschen Behörde oder sonstigen Stelle, bei der aufgrund einer Rechtsnorm das Schriftstück einzureichen ist, benötigt wird.
Für eine öffentliche Beglaubigung wenden Sie sich an einen Notar.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Erforderliche Unterlagen zur Beglaubigung von Dokumenten:
  • Nachweis der Identität des Antragstellers (z. B. Personalausweis oder Reisepass)
  • Originale der zu beglaubigenden Dokumente
  • Kopien, Abschriften oder Ausdrucke der Originale

Erforderliche Unterlagen zur Beglaubigung von Unterschriften:
  • Nachweis der Identität des Antragstellers (z. B. Personalausweis oder Reisepass)
  • Schriftstück, auf dem die zu leistende Unterschrift beglaubigt werden soll

Welche Fristen muss ich beachten?

Beglaubigungen werden in der Regel sofort bearbeitet.

 

 

Einwohnermeldeamt

Frau Arnold

034343/70315