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Reisepass/ vorläufiger Reisepass

Reisepass

Deutsche Staatsangehörige müssen, wenn sie über die Grenze der Bundesrepublik Deutschland (bzw. der Europäischen Union) ausreisen oder wieder einreisen, einen Reisepass mit sich führen und auf Verlangen vorzeigen. Der Reisepass ersetzt außerdem den Personalausweis, obwohl er im Gegensatz zu diesem nicht die Anschrift des Inhabers enthält.

In Eilfällen kann zugleich mit dem (endgültigen) Reisepass ein vorläufiger Reisepass beantragt werden.

Dagegen kann der Reisepass auch von einem schriftlich Bevollmächtigten, der sich ausweisen muss, abgeholt werden.

Bei berechtigtem Interesse besteht die Möglichkeit, für dieselbe Person mehrere Reisepässe auszustellen (beispielsweise wenn wegen bestimmter Visaeinträge im Pass Schwierigkeiten bei der Einreise in weitere Staaten zu befürchten sind).

Seit dem 1. November 2005 werden die so genannten biometrischen Reisepässe (auch ePass genannt) ausgegeben. Darin ist ein Chip integriert, der - neben den persönlichen Daten des Passinhabers - auch das digitale Gesichtsbild enthält. Die Lichtbilder müssen deshalb "biometrietauglich" sein. Dazu gehört insbesondere, dass das Gesicht nicht mehr im Halbprofil, sondern in Frontalansicht dargestellt ist. Seit dem 1. November 2007 werden auf dem Chip im Reisepass zusätzlich auch zwei Fingerabdrücke digital gespeichert.
(Ausführliche Informationen über Biometrie in Reisepässen finden Sie auf der Internet-Seite des Bundesministeriums des Innern oder unter www.epass.de)

Voraussetzung:
Deutsche(r) im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes

An wen muss ich mich wenden?

  • an die Passbehörde der Stadt oder der Gemeinde, in der Sie mit Ihrer alleinigen oder Hauptwohnung gemeldet sind, oder
  • an die Verwaltungsgemeinschaft, die die Aufgabe der Passbehörde erfüllt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • aktuelles Lichtbild (Größe: 45 x 35 mm, Hochformat ohne Rand, Abbildung des Antragstellers in einer Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung und ohne Bedeckung der Augen)
  • Ihr alter Reisepass (sofern bereits vorhanden) - auch wenn er ungültig ist,
  • Ihr Personalausweis, die Geburtsurkunde oder Eheurkunde (Familienbuch)
  • Hinsichtlich der Ausstellung von Reisepässen für Minderjährige nach Vollendung des zwölften Lebensjahres wird auf die Ausführungen zum Kinderreisepass verwiesen.

Welche Gebühren fallen an?

 

  1. Für einen Reisepass mit 32 Seiten beträgt die Gebühr
    a) für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben: 59,00 Euro.
    b) für Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: 37,50 Euro.
  2. Werden Reisepässe mit 48 Seiten beantragt, so erhöht sich die unter Nr. 1a) und 1b) genannte Gebühr um jeweils 22,00 Euro.
  3. Für die Ausstellung eines Reisepasses im Expressverfahren (Auslieferung innerhalb von drei Werktagen) werden, zusätzlich zu den in Nr. 1a), 1b) und Nr. 2 bestimmten Gebühren jeweils weitere 32,00 Euro erhoben.
  4. Für einen vorläufigen Reisepass wird, unabhängig vom Lebensalter des Passbewerbers, eine Gebühr von 26,00 Euro erhoben.

Die zum 1. November 2007 eingetretenen Veränderungen im Passrecht hatten keinen Einfluss auf die gegenwärtige Gebührenhöhe.

Welche Fristen muss ich beachten?

Ab der Vollendung des zwölften Lebensjahres ist die Ausstellung von Reisepässen zwingend, Kinderreisepässe sind dann nicht mehr statthaft.
Bei Personen, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind sie sechs Jahre gültig; für Personen über 24 Lebensjahre beträgt die Gültigkeitsdauer 10 Jahre.

Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Reisepässen ist nicht möglich.

Bitte achten Sie vor jeder Auslandsreise rechtzeitig darauf, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. In manchen Ländern muss der Reisepass bei der Einreise noch mindestens drei Monate lang gültig sein.

Rechtsgrundlage

Passgesetz - PassG
Verordnung zur Durchführung des Passgesetzes (Passverordnung - PassV)

 

 

Vorläufiger Reisepass

Ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass wird meist verwendet, wenn die Zeit für die Ausstellung eines regulären Reisepasses zu knapp ist.
Auch der Verlust eines vorläufigen Reisepasses muss unverzüglich angezeigt werden
.

Antragstellung:
Ihre persönliche Vorsprache ist wegen der eigenhändigen Unterschrift auf dem Antragsvordruck und der Identitätsprüfung unabdingbar. Ihre Identität können Sie durch einen amtlichen Lichtbildausweis nachweisen. Dies ist in aller Regel der Personalausweis oder der bisherige Reisepass.

Dagegen kann der Reisepass auch von einem schriftlich Bevollmächtigten, der sich ausweisen muss, abgeholt werden.

Dem Antrag von Minderjährigen muss von beiden Elternteilen (solange sie das gemeinsame Sorgerecht ausüben) schriftlich zugestimmt werden. Bei unverheirateten oder geschiedenen Eltern kann die Zustimmung von dem Elternteil erteilt werden, dem das Familiengericht die alleinige elterliche Sorge für das Kind übertragen hat. Der Beschluss des Familiengerichts muss bei der Antragstellung vorgelegt werden. Weiterhin ist es möglich, dass bei Minderjährigen ein Elternteil bei der Beantragung, das andere Elternteil bei der Abholung unterschreibt.

An wen muss ich mich wenden?

  • an die Passbehörde der Stadt oder der Gemeinde, in der Sie mit Ihrer alleinigen oder Hauptwohnung gemeldet sind, oder
  • an die Verwaltungsgemeinschaft, die die Aufgabe der Passbehörde erfüllt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • aktuelles Lichtbild (Größe: 45 x 35 mm, Hochformat ohne Rand; Abbildung des Antragstellers in einer Frontalaufnahme ohne Kopfbedeckung und ohne Bedeckung der Augen)
  • Ihr alter Reisepass (sofern bereits vorhanden) - auch wenn er ungültig ist
  • Ihr Personalausweis
  • ledige Personen: Geburtsurkunde bzw. oder bei verheirateten oder verheiratet gewesenen Personen: letzte Eheurkunde
    In beiden Fällen wird auch die Vorlage von Familienbüchern akzeptiert.

Welche Gebühren fallen an?

Ein vorläufiger Reisepass kostet 26 EUR.
Für die Änderung eines vorläufigen Reisepasses wegen Eheschließung werden 6 EUR berechnet.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der vorläufige Reisepass besitzt eine Gültigkeit von maximal einem Jahr.

Die Ausstellung des vorläufigen Dokumentes erfolgt in der Regel sofort.

Rechtsgrundlage

Passgesetz - PassG
Gebührenverordnung zum Passgesetz (PassGebV)

 

 

Einwohnermeldeamt

Frau Arnold

034343/70315